notorischer noergla

Ein gewisser Ex-Innenminister und Ex-EU-Abgeordneter einer ebenso gewissen Republik – und ich vermeide es absichtlich und aus Überzeugung, das Word ‚Bananen‘ vor die Bezeichnung dieser Staatsform zu setzen – wurde letztinstanzlich rechtskräftig zu drei Jahren unbedingter Haft wegen Bestechlichkeit und Amtsmissbrauch verurteilt. Nun, nur ACHT Wochen nach Haftantritt wurde er bereits Freigänger. Und nicht nur das! Abgesehen von der atemberaubend kurzen Haftzeit, die offensichtlich schon jetzt zu diesem Privileg berechtigt, hat dieser Mann zudem bereits einen Job in einer Wiener Beratungsfirma erhalten. Wenn man bedenkt, wie schwer ein Ex-Knacki ansonsten zu einem Arbeitsplatz kommt, und wie viele Kämpfe und Steine ein ’normaler‘ Häftling überwinden muss, um als Freigänger eingestuft zu werden, ist dies mehr als verwunderlich. Ein Schalk, der Böses denkt!!

Jedenfalls kann mit Fug und Recht festgestellt werden, dass dies nicht nur zu einer schiefen Optik gereicht, sondern für die Justiz dieses Landes höchst peinlich ist, da sie offensichtlich einer Volkspartei, deren Namen ich nicht wirklich in die Tastatur nehmen will, willenlos gehorcht.

Grund genug, der Judikative dieses Staates zum ersten Mal meinen Preis für außerordentlich schlechte und über Gebühr dreiste sowie unmoralische und peinliche Leistungen zu verleihen, der da lautet:

notorischer noergla

notorischer noergla

Wir fremdschämen herzlich und hoffen auf Besserung!

Ganz nebenbei und einfach nur zum D’rüberstreuen sei erwähnt, dass der frisch gebackene Weltfussballer des Jahres – Cristiano Ronaldo – sehr dankbar sein sollte. Konnte er sich doch ebenso sehr berechtigte Hoffnungen machen, als erster Preisträger des notorischen noergla in die Geschichte einzugehen. Seine ‚Dankesrede‘ auf der Bühne der FIFA-Veranstaltung, die aus dem einzigen Wort ‚Siiiiiiiiiiieg‘ bestand, das er wie eine besoffen Seekuh und mit unfassbar schlechtem Akzent dem deutschen Torhüter Manuel Neuer zugrölte, hätte unter normalen Umständen für einen fulminanten Abstand zu allen anderen Aspiranten locker gereicht. Glück gehabt, CR7.

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