Wieda dahoam

Da bin ich wieder. Wieder einmal. Ich war weg. Nicht lange, eigentlich nur 23 Updates lang. Kaum zu fassen, was in 23 Updates alles passieren kann, was alles passiert ist. Nach nur 23 Updates ist die Welt eine andere geworden. 23! Das ist wahrlich nicht viel! Tatsächlich ist es eine geradezu lächerlich kleine Zahl. Bei Windows entsprächen 23 Updates einer Zeitspanne von zwei Wochen. Und trotzdem blieb in vielen Teilen der Welt kein Stein mehr auf dem anderen. Dereinst bin ich angetreten, das Tagesgeschehen ein wenig zu kommentieren. Daran habe ich irgendwie die Lust verloren. Zu traurig, zu brutal, zu erbarmungslos, zu gewaltsam ist es geworden, das Tagesgeschehen. Und immer gleichgültiger, immer regungsloser nehmen wir die Schreckensmeldungen, die ihrer Vielzahl wegen den Schrecken längst verloren haben, zur Kenntnis. Und manchmal nicht einmal mehr das. Anders ist es nicht zu erklären, dass es die gewaltigen Probleme in Palästina, Nordkorea, Afrika oder Südamerika noch nicht mal mehr in die Nebenspalte unter Allfälliges schaffen. (er)fassungslos bin ich. Tatsächlich, das bin ich.

Putin Assad Erdogan
fahren mit uns Schlitten
den Rest der Welt brunzt Donald an
wir schauen dumm inmitten
Im Süden quellt der Flüchtlingsstrom
nordwestlich flieh’n die Briten
Rechtspopulismus wuchert schon
wir schauen dumm inmitten
das Heft der Tat ist voller Hohn
längst unsrer Hand entglitten

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